Neues Feature: gleichzeitige Suche in RILM und Index to Printed Music

Mit dem jüngste Update können wir ein neues Feature vorstellen: jede Suche im MT-Katalog setzt gleichzeitig eine Abfrage innerhalb der Datenbanken RILM und Index to Printed Music ab. Das Ergebnis wird im Facettenmenü angezeigt.
Im IP-Bereich der HMT lässt sich dann per Klick auf das Ergebnis direkt die Trefferliste der Datenbank öffnen.

Außerhalb des IP-Bereichs ist über den Link „Shibboleth“ eine Eingabe der Daten Ihrer Bibliothekskarte nötig. Dieser neue Dienst gilt für Studierende und Lehrende der HMT, befindet sich noch in der Testphase und soll Ihnen an anderer Stelle ausführlich vorgestellt werden.

Natürlich wird dieses neue Angebot kein ausführliches Bibliographieren ersetzen (schon allein, weil in RILM mit englischen Begriffen gesucht werden sollte), aber hilft, sich die Existenz von Fachdatenbanken zu vergegenwärtigen. Und diese sind unerlässlich: Denn im MT-Katalog ist zwar viel gedruckte und elektronische Literatur nachgewiesen, aber keine einzelnen Artikel aus Fachzeitschriften.

Dem Entwticklerteam dieses Features aus der UB Chemnitz sei an dieser Stelle herzlich gedankt!

PS: Das Feature wird von veralteten Browsern leider nicht unterstützt.

Digitalisate aus der Musikhochschule Weimar

Über 600 digitalisierte Musikalien der Bibliothek der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar sind nunmehr auch direkt über den MT-Katalog zu finden, online zu betrachten und als pdf weiterzunutzen. Die Sammlung enthält hauptsächlich Vokal- und Instrumentalmusik in Drucken der 19. Jahrhunderts, aber beispielsweise auch  einen Klavierauszug von Haydns Schöpfung aus dem Jahr 1800 oder einen Frühdruck (1784) von Carl Philipp Emanuel Bachs Vertonung „Morgengesang am Schöpfungsfeste“ .
Wir freuen uns auch über diese Erweiterung unseres digitalen Notenbestandes.

Neue Inhalte: Quellensammlungen der Staats- und Stadtbibliothek Augsburg

Mit der Kollektion „Die Musikdrucke (1631-1830) und Mozartsammlung der Staats- und Stadtbibliothek Augsburg“ haben wir kürzlich eine weitere wichtige Quellensammlung lizenziert, die nun auch über den MT-Katalog aufgerufen werden kann.
Durchstöbern lässt sich die Sammlung über diese Suchanfrage, auf die Digitalisate kann aus lizenzrechtlichen Gründen allerdings nur im Hochschulnetz zugegriffen werden.
Näheres zu den Inhalten ist auf den Seiten des Harald-Fischer-Verlags zu erfahren.

Ebenfalls über den MT-Katalog zu recherchieren und im Hochschulnetz digitalisiert aufzurufen ist die Sammlung der Musikdrucke der Staats- und Stadtbibliothek Augsburg 1488-1630 (Inhaltsbeschreibung).

Was verbirgt sich hinter RVK-Notation LR 56968?

Ein großer Teil unserer Bestände sind mit einer oder mehreren Notationen versehen, also Systematikstellen, über die wissenschaftliche Texte in Wissenschaftgebiete eingeordnet werden können. Die Notationen bestehen aus Kürzeln aus Buchstaben und Zahlen und werden auch als solche im MT-Katalog angezeigt. Ein Klick auf die benachbarte Aufforderung „Ahnliche Treffer finden“ startet eine Suche über Titel mit der gleichen Notation. Und neu ist: wer mit dem Maus-Zeiger darüber fährt, kann nun auch sehen, wie die Systematikstelle heißt.

Die RVK-Notation LR 56968 steht also für „Außereuropäische Musik im Unterricht“ und ist im MT-Katalog mit diesen Titeln verknüpft.

RVK ist übrigens die Abkürzung für Regenburger Verbundklassifikation, einer der in vielen Biblitoheken verwendeten Aufstellungssystematik.

Neue Notendigitalisate – die Datensammlung „Gallica (BNF)“

Im MT-Katalog finden Sie seit kurzer Zeit nun auch Notendigitalisate aus dem Bestand der Französischen Nationalbibliothek. Mit einem Klick auf die Datensammlung „Gallica (BNF)“ können Sie sich die 10.500 Neuzugänge anzeigen lassen.

Haben Sie eine Trefferliste aufgerufen, erlauben die Filter u.a. eine Einschränkung auf die Notendigitalisate des Digitalisierungsprojekts Gallica der Bibliothèque nationale de France.

Bei den Werken handelt es sich um digitalisierte Notendrucke und Handschriften, die das Angebot an französischer Musikkultur entschieden erweitern, so finden Sie zahlreiche Werke von Rameau, Lully oder Gounod. Auch ein Autograph Chopins ist in der Sammlung enthalten.

Wir danken den Kolleginnen und Kollegen aus Paris und wünschen Ihnen viel Spaß beim Entdecken neuer Schätze.

 

Informationen auf den zweiten Blick und Klick

Manche Inhalte und Funktionen lassen sich erst mit dem Klick auf den Pfeil entdecken:

In der Ergebnisliste lassen mit Klick auf den Pfeil die Links auf online-Noten, Volltexte, gestreamte CDs, Buchcover, Inhaltsverzeichnisse oder verknüpfte Bände einer Gesamtausgabe aufrufen.

In der Vollanzeige der Titeleinträge öffnet sich mit Klick auf den Pfeil die komplette Übersicht aller enthaltenen Werke. Der besseren Übersicht erscheinen zunächst nur die ersten 5 Einträge. So wie in diesem Beispieltitel:

Kennzeichnung lizenzpflichtiger elektronischer Titel außerhalb des HMT-Netzes

Einige Datenkollektionen im MT-Katalog sind aufgrund lizenzrechtlicher Bestimmungen nur für eine Nutzung im Netz der HMT vorgesehen.

Das bedeutet beispielweise, dass Sie die 80.000 gestreamten CDs der Datenbank „Naxos Music Library“ zwar in allen Hochschulgebäuden hören können, aber nicht von zuhause aus.

Bessere Kennzeichnung: Ab sofort sind Titel, auf die außerhalb des IP-Bereiches der HMT nicht zugegriffen werden kann, beim Suchen „von außen“ als solche explizit gekennzeichnet. Bereits in der Trefferliste erscheint dann ein kleines Schloss-Symbol mit dem Vermerk „Zugriff nur im HMT-Netz möglich“.
Übrigens: an einer Möglichkeit, zumindest einige Datenbanken per Fernzugriff nutzen zu können, arbeiten wir!

Personensuche und Wikipedia-Artikel

Vielleicht hat es der eine oder die andere schon unbeabsichtigt ausprobiert: Wer aus einer Ergebnisliste oder auch aus einer einzelnen Titelanzeige auf die Namen der Verfasser/innen, Komponist/innen oder Interpret/innen klickt, startet damit zum einen eine neue Suche für diese Personen.
Das besondere aber ist: die Trefferliste für die gesuchte Person beginnt dann mit ein kleinem Ausschnitt ihres Wikipedia-Artikels, was für manche Erstinformation schon sehr hilfreich sein kann. Und mit nur einem weiteren Klick kann man sich gleich direkt zum vollständigen Wikipedia-Artikel durchnavigieren.
Wer es ausprobieren mag: Hier ist der Personeneintrag zu Hans Werner Henze im MT-Katalog.

Permalink für jeden Titel im MT-Katalog

Ein weiterer Vorteil des neuen MT-Katalogs: jeder Titel ist mit einer permanenten Netzadresse versehen, die direkt aus der Browserzeile kopiert und so als Lesezeichen gespeichert, als Maileintrag weiterverwendet oder auf jedweden Foren gepostet werden kann.

Übrigens gilt das nicht nur für Einzeltitel, sondern auch für komplette Ergebnislisten: Dieser Link führt beispielsweise zu Videos / DVDs mit Werken Richard Wagners: https://katalog.hmt-leipzig.de/Search/Results?filter[]=format_del152%3ADVD&filter[]=format_del152%3AVideokassette&lookfor=richard+wagner&type=AllFields&submit=Suchen

 

Größere Fehlertoleranz bei der Suche – Beispiel „Wohltemperiertes Klavier“

Die verbesserte Fehlertoleranz des MT-Katalogs sei an folgendem Beispiel erläutert: Häufig erreichte uns die Frage, ob im Bestand der Hochschulbibliothek wirklich keine Ausgabe des allseits bekannten Werkes „Wohltemperiertes Klavier“ von J. S. Bach vorhanden sei. Tatsächlich ist mit diesem Eintrag im alten OPAC keine Notenausgabe zu finden gewesen, allein die Suche nach „Das wohltemperierte Klavier“ wäre erfolgreich gewesen.
Der MT-Katalog geht mit Pluralbildungen und Beugungsformen großzügiger um und verschafft damit auch Treffer für ein „Wohltemperiertes Klavier“.